Leitmotiv Salutogenese

„....wenn jemand für die Gesamtheit arbeiten soll,
dann muß er den Wert, die Wesenheit und Bedeutung
dieser Gesamtheit empfinden und fühlen.(...)
Die Gesamtheit muß eine geistige Mission haben;
und jeder einzelne muß beitragen wollen
dass die Mission erfüllt werde.“
Rudolf Steiner, Geisteswissenschaften und soziale Frage

Vor rund 10 Jahren fanden sich Menschen im Isartal zu einer Initiative zusammen, die im Münchner Süden eine Waldorfschule aufbauen wollten. Dazu gründeten sie 2003 den Förderverein Freie Waldorfschule im Münchner Süden e.V.. Der Verein diente zunächst als Dach für die Initiative. Alle anfallenden Aufgaben vor dem Start der neuen Schule wurden hier bewältigt. Mit dem Schulstart 2007 wurde die Genossenschaft als Schulträger gegründet. Hier koordinieren Lehrer, Mitarbeiter und Eltern gemeinsam den Ablauf des Schulalltags nach innen und nach außen.

Unsere noch junge Schule unterrichtet seit Herbst 2007 nach dem staatlich genehmigten Lehrplan der Waldorfschulen und wächst jedes Jahr mit den Kindern und um eine neue erste Klasse bis zum Vollausbau als Waldorfschule mit den Klassen 1-12 und Abschlussklassen, die wahlweise zum Abitur oder zur Mittleren Reife führen.

Über die allgemein bekannten Prinzipien der Waldorfpädagogik hinaus zieht sich als roter Faden das Thema Salutogenese durch die gesamte pädagogische Arbeit hindurch. Damit geht es um die Erhaltung und Stärkung der Lebens- und Gesundheitskräfte der Kinder.

Unsere Schulgemeinschaft hat eine Mission: Eine Waldorfschule, die sich bei allem Lernen um Mitmenschlichkeit bemüht und die den Kindern ein verantwortungsvolles Gespür für ihre Umwelt mit auf den Weg geben möchte. Die sich zum Ziel gesetzt hat, dass Kinder entsprechend ihren individuellen Anlagen und natürlichen Entwicklungsphasen die eigene Identität und den Lebenssinn entdecken dürfen.

„Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen,
in Liebe erziehen,
in Freiheit entlassen.“
Rudolf Steiner